Termin für den Junggesellenabschied
Die Terminierung von einem Junggesellenabschied ist grundsätzlich die erste Hürde, die die Organisatoren zu bewältigen haben. Die Verabschiedung muss immer im zeitlichen Rahmen zur eigentlichen Hochzeit stehen und nicht zuletzt mit allen Teilnehmern abgestimmt werden.
Tipp: Es gestaltet sich immer schwierig alle und alles unter einen Hut zu bringen, daher klappt es in den wenigsten Fällen den gesamten Freundeskreis an einem Tag zu versammeln. Wer nicht kann, hat Pech gehabt (solange es nicht der Trauzeuge ist). Verwendet lieber mehr Zeit in die Planung des Abends als daran es möglichst jedem Recht zu machen.
Wann sollte man also einen Junggesellenabschied ansetzen?
Variante 1: Traditionell am Tag vor der Hochzeit
Geht man streng nach der Tradition und schaut man nach Amerika rüber, so wird es dort meistens so gehandhabt, dass der Junggesellenabschied genau einen Tag vor der Hochzeit stattfindet. An dieser Variante ist grundsätzlich nichts auszusetzen, sofern Ihr erstens hart im Nehmen seid, und / oder zweitens keiner dermaßen heftige „Orgie“ veranstaltet, dass ein „Hang Over“ (dt. Kater) eure ganze Hochzeit vermasselt. Ansonsten besser Variante 2 nehmen.
Variante 2: Ein Wochenende ein paar Wochen vor der Hochzeit
Diese Variante ist zwar nicht streng traditionell, allerdings wird sie in der Praxis wohl am häufigsten gewählt. Auch wenn man plant, weiß man nie, wie lange doch gefeiert wird und niemand möchte völlig fertig zu seiner eigenen Hochzeit erscheinen.
Tipps zur Zeitplanung
Aus eigener Erfahrung einiger erlebter Junggesellenverabschiedungen können wir hier ein paar Tipps zusammentragen, die eure Planung vereinfachen und eine gewisse Struktur verleihen.
Tipp 1: Es kann nie früh genug sein
Fangt mit der Planung nicht erst 2 Wochen vorher an, sondern fangt bewusst schon Monate früher an, so kann sich jeder bereits darauf einstellen, ggf. Urlaubsplanung einreichen und sich nicht darauf berufen, dass man so kurzfristig nicht frei bekommen hat.
Tipp 2: Überblick bekommen
Zusammen mit einem Brainstorming und ggf. auch nach Absprache des zu verabschiedenden Junggesellen macht ihr euch einen Überblick wer bei der Verabschiedung dabei sein soll, darf und kann.
Tipp 3: Die Zukünftige / den Zukünftigen mit Einweihen
Wenn der Trauzeuge die Zukünftige in die Terminierung mit einbezieht, hat man einige Vorteile, vor allem wenn der Junggeselle überrascht werden soll. Wählt in diesem Fall zusammen einen Termin, mit dem der Junggeselle überhaupt nicht rechnen kann.
Tipp 4: Teilnehmer mit weiter Anreise
Es ist selten so, dass alle Teilnehmer aus der gleichen Region kommen. Öfter reisen Freunde von Weiter an. Hier gilt es Fingerspitzengefühl zu beweisen und diese Teilnehmer explizit mit einzubeziehen. Wie ist die Verkehrsanbindung? Gibt es Übernachtungsmöglichkeiten?
Tipp 5: Unternehmungen zeitlich großzügig einplanen
Sollten eure Ideen für den Abend schon in konkrete Unternehmungen umgewandelt worden sein, dann plant diese zeitlich nicht zu eng. Lieber etwas mehr „Zeitpuffer“ einbauen, denn es dauert oft länger als man denkt. Eine umfangreiche Liste Ideen zum Junggesellenabschied findet ihr bei uns hier.